„Eins links, eins rechts, eins in der Mitte…“

Gegen zeitweilige Zweifel an der eigenen Zurechnungsfähigkeit, wenn man mal wieder auf dem Gehweg versucht, nicht auf die Ritzen zu treten, abends mit Anlauf ins Bett springt, damit keine Hand unter dem Bett hervor nach den Füßen greifen kann, oder die Dusche eine Minute vorlaufen lässt, damit keine Bakterien auf einen herabrieseln, hilft ein Blick auf Spleen24 oder MySpleen.de. Nach einer Seite denkt man „Aaaaah, ich bin nicht alleine!“, spätestens nach fünf Seiten dann aber „Oh mein Gott, sind denn alle außer mir verrückt?!“ Das verbindende Gemeinschaftsgefühl kehrt allerdings beim Blick auf die Spleen-Charts zurück… 🙂

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4 Gedanken zu „„Eins links, eins rechts, eins in der Mitte…“

  1. Meine Cousine hatte als Kind diese Macke mit dem Bett. Ich habe sie mal gefragt, ob sie dann auch Angst hätte, im Bett zu liegen, kann mich aber an ihre Antwort nicht erinnern. Ich habe mal in einem unheimlichen Haus gewohnt, da habe ich jeden Abend jeden Schrank und jede Kommode geöffnet, um zu sehen, ob sich darin ein Strolch mit einem Dolch versteckt. Ich weiß allerdings nicht, was ich gemacht hätte, wenn ich einen gefunden hätte.

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  2. Also, ich springe inzwischen nicht mehr mit Anlauf in mein Bett, habe aber tatsächlich immer noch Angst, dass eine Hand hervorkommt… 🙂 Manchmal schaue ich auch zur Beruhigung unters Bett, frage mich dann aber auch jedes Mal, was ich eigentlich machen würde, wenn da tatsächlich jemand liegen würde – ihm reflexartig einen „Guten Abend“ wünschen?! 🙂 Hihi…

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