Von Brocklosenborstel nach Dümmlinghausen

Heute mal einer meiner alten Artikel, den zu schreiben mir großen Spaß gemacht hat – uuuuund bitte:

Von Brocklosenborstel nach Dümmlinghausen

Am 22. Juli 1963 war es endlich soweit: Nach jahrzehntelangen Hänseleien waren die Bewohner des Westerwalddorfs Kotzenroth ihren anrüchigen Ortsnamen los – ab sofort lebten sie im wohlklingenderen Rosenheim, was mit einem festlichen Umzug gefeiert wurde. Acht Jahre später konnten auch die Einwohner des rheinhessischen Blödesheim aufatmen und als Hochborner in ein von Hohn und Spott befreites Leben starten. Das unterscheidet sie von den Menschen in Gammelshausen, Pinkler, Linsengericht oder Regenmantel, die wegen ihrer Heimat auch heute noch Gelächter oder anzügliches Grinsen erdulden müssen. Von Aftersteg im Breisgau bis Zwetschenwippe in Nordrhein-Westfalen sorgen zahllose Ortsnamen in Deutschland für Heiterkeit bei jenen, die nicht darin wohnen.

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